Indienreise 2008 |
Ein Reisebericht mit Fotos |
Reisebericht von Sophie Balszuweit
Schülerin der 10. Klasse

Ich möchte über meinen zweiwöchigen Aufenthalt in Indien schreiben. Die Chance an dieser Reise teilzunehmen habe ich von meiner Schule bekommen, die jedes Jahr einen Schüler in das ,,große Abenteuer´´ schickt. Die Schüler aus der zehnten Klasse mussten sich bewerben. In der Bewerbungsmappe sollte ausführlich über Indien berichtet werden, tas Einverständnis der Eltern muste beigelegt werden und die Leistungen des Schülers, der an der Reise teilnehmen wollte, sollten gut sein. Nun war es so weit, ich hatte mich beworben und die Reise gewonnen. Ich war sehr glücklich, hatte aber auch Befürchtungen ob die Menschen nett sind, wie das Essen ist und so weiter. Als der große Tag gekommen war, war ich noch aufgeregter. Meine Lehrerin und ich flogen von Berlin nach Frankfurt und von Frankfurt nach Bombay, was jedoch noch nicht unser Ziel war, denn wir mussten noch bis nach Delhi fliegen, wo wir dann für zwei Wochen leben sollten. Als wir am Flughafen ankamen, holten wir unsere Koffer und suchten unsere Familie, die uns vom Flughafen abholte. Wir fuhren mit dem Auto zu unserer Wohnung und ich bekam einen ersten Eindruck von Indien. Ich sah sehr viele alte Häuser/Hütten und sehr viel Armut. Nun hatte ich Angst , wie meine Unterkunft sein würde. Aber die Angst legte sich, als wir zu Hause ankamen. Wir lebten in Noida ,einem Stadtgebiet von Delhi. Die Gegend war sehr grün und auch die Wohnung war sehr schön. Wir ruhten uns am ersten Abend aus und lernten unsere Gastfamilie kennen. Bei dieser Familie lebten wir eine Woche. Wir besuchten viele Tempel, wie z.B. den Lotostempel, welcher ein Ort der Ruhe und Meditation ist und den 2005 im Zeichen der Toleranz, Spiritualität und Frieden fertiggestellten größten Hindu-Tempel Swaminarayan Akshardham.
Diese Woche war schnell vorbei und wir schlossen die Familie direkt in unsere Herzen. Wir fuhren am letzten Tag der ersten Woche in einen Nationalpark, wo wir in einem Hotel übernachteten. Mit Beginn der zweiten Woche waren wir Gäste einer anderen Familie , die aber auch sehr freundlich war. Mit ihnen fuhren wir einkaufen auf Märkten oder in riesigen Einkaufszentren und besichtigten viele schöne Tempel. Besonders gefreut habe ich mich auf die Besichtigung des Taj Mahals in Agra ,was für mich auch sehr aufregend war.
Auf einer Festveranstaltung wurde mir persönlich , durch Sonja Gandhi ,
die „ Nehru Medaille „ überreicht !
So langsam mussten wir wieder unsere Koffer packen und nach Deutschland zurück fliegen. Der Abschied fand in der Amity International School statt, auf der die zwei Jungen , bei denen wir lebten, lernen . Ich fand, es war ein einmaliges Erlebnis in indischen Familien zu leben und zu sehen ,wie es ihnen ergeht. Ich habe viele neue und nette Menschen kennen gelernt, mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt stehe. Es war ein tolles Erlebnis.
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